Bundeswirtschaftsministerium: Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich verlangsamt

Im zweiten Quartal dieses Jahres hat sich die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland etwas verschlechtert. Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zusammenfasste, schwächte sich das Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt (BIP), bei den deutschen Exporten und im Konsumbereich ab. Im Hinblick auf die Herstellung im Produzierenden Gewerbe und den Aufbau von Beschäftigung in Deutschland hält die positive Entwicklung aber weiterhin an.

Nachdem beim BIP zwischen Januar und März 2016 noch ein Wachstum von 0,7 Prozent erreicht werden konnte, hat sich „die wirtschaftliche Dynamik“ – wie vom Bundesministerium erwartet – „im zweiten Vierteljahr etwas verringert“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des BMWi. Als Grund führt das Ministerium die „deutlich“ schwächer ausgefallene Frühjahrsbelebung an, die dem milden Winter geschuldet sei. „Dies bremst das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Vierteljahr“, kommentiert das BMWi das Ergebnis.

Gleichzeitig wurden weniger Ausfuhren und private Konsumausgaben verzeichnet als in den Quartalen zuvor. Im Hinblick auf die Exporte gingen die meisten Bestellungen aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) ein. Da außerdem die Weltwirtschaft weniger stark wuchs als in den Monaten zuvor, geht das BMWi davon aus, dass die deutschen Ausfuhren in den kommenden Monaten lediglich „moderat“ zunehmen werden. Wie das Ministerium mitteilt, dürften die Ausgaben beim privaten Konsum ebenfalls kaum angezogen haben. Seine Einschätzung stützt das BMWi auf das Umsatzvolumen im Einzelhandel, das um 0,3 Prozent zurückging und „erstmals seit über einem Jahr nicht gesteigert werden“ konnte. Auch Unternehmen dürften vermutlich weniger Investitionen in Maschinen und Anlagen getätigt haben, heißt es weiter.

Weiterhin positiv bewertet das Ministerium dagegen die Entwicklung in der Industrieproduktion (BAP berichtete), die im Juni 2016 um 0,8 Prozent höher ausfiel als im Vormonat, und die gestiegene Erwerbstätigkeit in Deutschland. Wörtlich heißt es dazu in der Pressemitteilung des BMWi: „Die Zahl der Erwerbstätigen erhöhte sich um 1,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat und stieg im Juni auf eine neue Rekordmarke von rund 43,7 Mio. Personen.“

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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