Bundesbank prognostiziert verlangsamtes Wirtschaftswachstum im dritten Quartal 2016 für Deutschland

Im dritten Quartal dieses Jahres wird die Wirtschaftsleistung in Deutschland weniger stark zunehmen als in den Monaten zuvor. Zu dieser Einschätzung kommt die Deutsche Bundesbank in der aktuellen Ausgabe ihres „Monatsberichts“ für September.

Die verlangsamte Wirtschaftsleistung „zeigt sich unter anderem an der merklichen Eintrübung der Stimmung bei den Unternehmen“, heißt es im „Monatsbericht September 2016“ der Bundesbank. Wie die Agentur „Reuters“ dazu schreibt, ging im August der „ifo Index“ des Münchener ifo Instituts, eines der wichtigsten Konjunkturbarometer, bereits das zweite Mal in Folge zurück „und das gleich so stark wie seit der Eskalation der europäischen Staatschuldenkrise vor rund vier Jahren nicht mehr“. Geschuldet ist dieser Rückgang der Agentur zufolge der Verunsicherung in Folge des Votums für den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU).

Zuletzt zeigten sich insbesondere bei der Industrie deutliche Eintrübungen in der konjunkturellen Entwicklung. Diese legte zu Beginn des dritten Quartals 2016 deutlich weniger zu. Bereits im Juli ging die industrielle Erzeugung hierzulande saisonbereinigt um 2,25 Prozent zurück, schreibt die Bundesbank in ihrem „Monatsbericht“. Positives gab es hingegen von der Bauwirtschaft zu berichten, die sich der Bundesbank zufolge „nach der wetterbedingten Anpassungsphase im Frühjahr wieder klar auf Expansionskurs“ befindet. Das Plus in der Branche betrug im Juli 2016 demnach 1,75 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Hinblick auf den deutschen Arbeitsmarkt konnte gleichzeitig erneut ein Beschäftigungsanstieg um 39.000 Erwerbstätige gegenüber dem Vormonat Juni verzeichnet werden. Die Bundesbank rechnet damit, dass sich die positive Beschäftigungsentwicklung „in den nächsten Monaten fortsetzen“ wird.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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