Bundesagentur für Arbeit legt Arbeitsmarktzahlen für Januar vor

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute ihre aktuellen Zahlen zum Arbeitsmarkt in Deutschland veröffentlicht „Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat im Januar 2014 allein aus jahreszeitlichen Gründen deutlich zugenommen. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit erneut gesunken“, fasste Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der BA, das Ergebnis auf der monatlichen BA-Pressekonferenz in Nürnberg zusammen.

Den vorgelegten Zahlen zufolge ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2014 um 263.000 auf rund 3,14 Millionen gestiegen. Laut BA ist dieser Anstieg allerdings geringer ausgefallen als in vorhergehenden Jahren. Saisonbereinigt sei die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 28.000 zurückgegangen, gegenüber dem Vorjahr 2012 seien 2.000 Menschen arbeitslos gemeldet.

Weiter heißt in der BA-Pressemitteilung: „Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt um 7.000 verringert. Insgesamt belief sich die Unterbeschäftigung im Januar 2014 auf 4017.000 Personen.“

Fast alle Bundesländer verzeichneten einen Beschäftigungsanstieg, so die BA weiter. Leichte Rückgänge hätte es nur im Saarland und in Sachsen-Anhalt gegeben. Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung seien weiter gestiegen: „Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember gegenüber dem Vorjahr um 255.000 auf 42,06 Millionen gestiegen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat nach Hochrechnungen […] im November gegenüber dem Vorjahr um 355.000 auf 29,76 Millionen Personen zugenommen.“

Im BA-Bericht finden sich auch Zahlen zur Zeitarbeit für den Zeitraum bis November 2013. Demnach gab es im November 2013 insgesamt 774.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte – inklusive internes Personal – in der Zeitarbeitsbranche. Im Oktober 2013 waren es 780.900. Nicht mit eingerechnet ist hier die Zahl der geringfügig Beschäftigten, die in der Zeitarbeit keine wesentliche Rolle spielt, da sie nur bei rund 10 Prozent liegt. Auf dem Gesamtarbeitsmarkt gehen dagegen etwas mehr als 20 Prozent einer geringfügigen Beschäftigung nach.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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