Bundesagentur für Arbeit analysiert Fachkräftemangel in Deutschland

Jedes halbe Jahr veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit (BA) Ergebnisse ihrer Analyse zum Fachkräftemangel in Deutschland – einem Thema, das in Zeiten des demografischen Wandels immer wichtiger wird. Nun steht das Resultat der aktuellen „Fachkräfteengpassanalyse“, wie die BA ihr Projekt nennt, fest: Ein flächendeckender Fachkräftemangel sei in der Bundesrepublik nicht festzustellen, heißt es in der entsprechenden BA-Pressemitteilung. Allerdings herrschten „in einzelnen Berufen und bestimmten Regionen deutliche Mangelsituationen“.

Einen bundesweiten Mangel an Fachkräften macht die BA besonders in den technischen Berufen aus, beispielsweise im Bereich Automatisierungs- und Energietechnik. Aber auch Gesundheits- und Pflegeberufe seien davon betroffen. „Die Arbeitgeber haben es sehr schwer, geeignetes Personal für diese Berufe zu finden. Dass dies keine subjektive Wahrnehmung ist, lässt sich ganz objektiv an der Dauer der Vakanzzeit erkennen, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt“, zitiert die Pressemitteilung den BA-Vorstandsvorsitzenden Frank-Jürgen Weise. Die sogenannte Vakanzzeit sei durch den Zeitraum, in dem eine Stelle über den gewünschten Einstellungszeitraum hinaus weiter unbesetzt bleibe, definiert, erklärt die Mitteilung ergänzend.

Die BA hat in ihrer Untersuchung auch eine Liste erstellt, um Mangelberufe konkret zu erfassen. Gegenüber der letzten Analyse ist Anzahl um eine Berufsgruppe nach unten gegangen, lässt sich dem Report entnehmen. Vormals waren es 20, nun sind noch 19 aufgeführt – darunter unter anderem Ingenieure für Metallbau und Schweißtechnik, Fachkräfte und Spezialisten für Klempnerei, Sanitär, Heizung und Klimatechnik sowie examinierte Fachkräfte und Spezialisten in der Altenpflege. Die BA hat bei der Listenerstellung offenbar auch einen Trend ausgemacht: Es zeige sich, „dass die Engpässe nicht mehr nur bei akademischen Berufen vorkommen, sondern auch zunehmend bei nichtakademischen Fachkräften zu finden sind“, heißt es in der Pressemitteilung dazu.

Die einzelnen Bundesländer werden hinsichtlich ihrer spezifischen Fachkräfte-Situation in eigenen Kapiteln analysiert. Detailliert eingesehen werden kann der Report auf der Internetseite der BA.

 

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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