Arbeitslosigkeit im März 2014 nach unten gegangen / Nachfrage nach Arbeitskräften steigt

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat heute ihre neuesten Arbeitsmarktdaten für den Monat März 2014 vorgelegt. Demnach waren im März 3.055.000 Menschen arbeitslos – ein Rückgang um 83.000 und „etwas stärker als jahreszeitlich üblich“, wie es in der Pressemitteilung der BA heißt. Saisonbedingt sei die Arbeitslosenquote daher im Vergleich zum Vormonat um 12.000 nach unten gegangen. Im Vergleich zum Vorjahr 2013 seien nun 43.000 weniger Arbeitslose zu verzeichnen. „Im März hat sich die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fortgesetzt“, sagte Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der BA, auf der Pressekonferenz in Nürnberg, bei der die neuen Zahlen vorgestellt wurden. „Neben der üblichen Frühjahrsbelebung kommt auch die gute Konjunktur auf dem Arbeitsmarkt an.“

Die BA vermeldet auch Positives hinsichtlich Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung: „Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen (nach dem Inlandskonzept) gegenüber dem Vormonat um 10.000 gestiegen auf 41,69 Millionen“, heißt es in der Mitteilung. Gegenüber 2013 sei dies eine Steigung um 314.000. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung habe demgegenüber nach BA-Berechnungen von Dezember 2013 auf Januar 2014 zwar um 158.000 auf 29,38 Millionen Menschen abgenommen – gegenüber dem Vorjahr sei sie aber um 414.000 gestiegen.

Ebenfalls erfreulich entwickelt sich laut BA die Nachfrage nach Arbeitskräften, die in der jüngsten Vergangenheit „tendenziell eine leichte Aufwärtsbewegung“ aufweist: Der Stellenindex der BA – der BA-X, ein Nachfrage-Indikator – sei im März um einen Punkt auf 154 Punkte geklettert. „Im März waren 447.000 Arbeitsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Das waren 4.000 mehr als vor einem Jahr.“, so die Pressemitteilung. Besonders hoch sei die Nachfrage nach Arbeitskräften momentan u. a. in den Wirtschaftsbereichen Verkauf, Mechatronik, Energie und Elektro, Metall-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik, Verkehr und Logistik.


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