Anerkennung von rund 13.000 ausländischen Berufsqualifikationen in 2014

Bundesweit wurden im vergangenen Jahr 13.248 im Ausland erworbene Berufsabschlüsse anerkannt. Den Antragstellern wurde bescheinigt, dass ihre Qualifikationen denen einer deutschen Ausbildung im betreffenden Beruf „vollständig“ entsprechen beziehungsweise „eingeschränkt gleichwertig“ seien. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) unter Berufung auf Daten des zum 1. April 2012 beschlossenen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes mit, das nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) in der Praxis jedoch „nur langsam an Bedeutung“ gewinnt. Nach Angaben der Zeitung hätte es nämlich bereits im Jahr 2012 mehr als 300.000 Menschen gegeben, die „von einer solchen Anerkennung beruflich profitieren“ hätten können.

Insgesamt wurden 2014 19.806 Anträge bearbeitet, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Darunter fielen 17.628 neu gestellte Anfragen. Damit wurden im vergangenen Jahr deutlich mehr Verfahren bearbeitet als noch 2013 (16.695 Anerkennungsverfahren). 52 Prozent der Abschlüsse, für die ein Antrag auf Anerkennung gestellt wurde, wurden in der Europäischen Union erworben. Die Mehrheit stellten hierbei Anträge aus Polen, Rumänien und Bosnien-Herzegowina. Die weiteren eingereichten Anträge stammten aus dem übrigen europäischen und dem außereuropäischen Ausland, vornehmlich Asien. Bei 4.968 Verfahren stand Ende 2014 eine Entscheidung noch aus.

Die meisten Verfahren betrafen 2014 mit rund 15.000 Anträgen Gesundheitsberufe. Darunter fielen fast 7.000 Gesuche von Ärzten, mehr als 5.000 von Gesundheits- oder Krankenpflegern und knapp 700 von Physiotherapeuten. Für andere Berufsfelder erweist sich die Anerkennung jedoch kaum als eine Art „Qualitätssiegel“, was laut FAZ auf hohe Verfahrenskosten, die der Antragsteller zu tragen habe, zurückzuführen sei.

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Doris Droste
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