Allianz für Aus- und Weiterbildung: Positive Bilanz und neue Herausforderungen

Bei ihrem jährlichen Spitzentreffen in Berlin haben die Partner der im November 2014 gegründeten Allianz für Aus- und Weiterbildung ein gemeinsames positives Resümee ihrer Anstrengungen gezogen. Außerdem haben sie ihr Engagement für eine zukunftsfähige und starke berufliche Bildung in Deutschland erneut bekräftigt.

Erstmals seit dem Jahr 2011 habe sich die „Zahl der betrieblichen Ausbildungsplätze wieder stabilisiert“, bilanzierten die Bündnis-Partner die Lage auf dem Ausbildungsmarkt mit rund 503.200 neu abgeschlossenen betrieblichen Ausbildungsverträgen im Jahr 2015. Dennoch sei mit Blick auf die rund 20.700 Jugendlichen, die im selben Jahr keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, und rund 60.000 Jugendlichen, die derzeit berufsvorbereitende Maßnahmen durchlaufen und weiterhin auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind, auch künftig  großer Handlungsbedarf vorhanden. Daneben stieg die Zahl der unbesetzten Lehrstellen auf 41.000 im Jahr 2015, was auf sogenannte „Passungsprobleme“ zurückzuführen sei, so die Spitzenvertreter der Allianz.

In insgesamt zehn gemeinsam formulierten Arbeitsschwerpunkten legte das Bündnis, das sich aus Vertretern von Bund, Bundesagentur für Arbeit, Ländern, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammensetzt, den Aktionsplan bis 2018 fest. Neben den Kernanliegen, die duale Berufsausbildung nachhaltig zu stärken und  das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen durch Gewinnung und Unterstützung neuer Unternehmen sicherzustellen, sei es u. a. Ziel, „für einheimische wie geflüchtete Menschen den Ausbildungspfad mit seinen unterstützenden Instrumenten weiter zu stärken, die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt weiter anzugehen,  […] Qualifikationen besser sichtbar zu machen und die Datenlage mit Blick auf Flüchtlinge zu verbessern“. Darüber hinaus müsse die duale Ausbildung an die Erfordernisse einer zunehmenden digitalisierten Wirtschaft angepasst werden.

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Doris Droste
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