Akademiker haben weiterhin gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Seit längerem wird debattiert, ob die deutschen Hochschulen zu viele Studenten aufnehmen. Das Berliner Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS) schätzt die Debatte als „vollkommen verfehlt“ ein. Denn Akademiker hätten derzeit und in Zukunft noch mehr Chancen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, wie Institutsdirektor Dieter Dohmen im „Deutschlandradio Kultur“ sagte.

Nach Angaben des Radiosenders erklärte Dohmen weiter, dass „bis zum Jahr 2030 jedes Jahr Hunderttausend mehr Akademiker“ gebraucht würden „als den Arbeitsmarkt verließen“. Dies sei der geringen Arbeitslosenquote bei Akademikern von 2,4 Prozent geschuldet, die zudem niedriger sei als bei anderen Berufsgruppen. Somit sei ein Studium heute und in Zukunft „eine absolut sichere Bank“, stellt Dohmen klar. Verantwortlich für die zunehmende Anzahl an Studenten seien laut Institutsdirektor die doppelten Abiturjahrgänge wie auch die Aussetzung von Wehr- und Zivildienst in den vergangenen Jahren. Beide trügen dazu bei, dass die Zahl an Studienanfängern ein „Rekordhoch“ erreichte. Dohmen betonte aber, dass sich der Trend nach Prognose des Instituts nicht fortsetzen werde. Auswirkungen auf die Zahl der Studierenden könne jedoch der Zuzug der Flüchtlinge haben, da noch nicht abschätzbar sei, wie viele ein Studium aufnehmen werden.

Dohmen ging außerdem im „Deutschlandradio Kultur“ auf den Umstand ein, dass Unternehmen nach wie vor Schwierigkeiten hätten, Auszubildende zu finden. Dies sei aber nicht der zunehmenden Zahl an Studierenden geschuldet. Den Grund sieht der Institutsdirektor vielmehr darin, dass „20 Prozent der jungen Menschen aus der Schule entlassen würden, ohne richtig rechnen, lesen und schreiben zu können“.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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