Abgabenquote in Deutschland so hoch wie zuletzt 2009

Größter Gewinner des bisherigen Aufschwungs ist der Staat. „Auch ohne ein Drehen am Steuertarif oder eine Erhöhung der Sozialabgaben ist in den vergangenen Jahren sein Anteil am Bruttoinlandsprodukt gestiegen“, schreibt die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) in ihrer heutigen Ausgabe. Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums war der Anteil im vergangenen Jahr mit 39,3 Prozent so hoch wie zuletzt 2009. In den meisten Jahren überwogen seither jedoch die Entlastungen für Bürger und Betriebe, die Sozialabgaben wurden zuletzt Anfang 2011 erhöht, so die FAZ. Dass die volkswirtschaftliche Abgabenquote gleichwohl seit dem Krisenjahr 2010 kontinuierlich gestiegen ist, dürfte vor allem auf die verbesserte Beschäftigungslage sowie die gestiegene Inlandsnachfrage zurückzuführen sein, was sowohl den Sozialversicherungen als auch dem Fiskus zugutekomme, heißt es in dem Bericht.

Noch höher als im vergangenen Jahr war nach Angaben des Finanzministeriums die volkswirtschaftliche Abgabenquote zwischen 1993 und 2000. Dazu heißt es im FAZ-Artikel, wie „wenig aussagekräftig dieser Wert für einzelne Personengruppen ist, zeigt eine Statistik, die angibt, wie viel einem durchschnittlich verdienenden Single nach Steuern und Abgaben von seinem Einkommen bleibt. Mit 65,1 Prozent war dieser Wert 2013 höher als 2009, ist also die Abgabenlast zumindest dieser Gruppe gesunken.“ Dagegen seien die Abgaben bei einem verheirateten, durchschnittlich verdienenden Alleinverdiener mit zwei Kindern seit 2010 um 2,6 Prozentpunkte gestiegen. Allerdings verfüge er unter Berücksichtigung des Kindergeldes immer noch über einen wesentlich größeren Anteil seines Einkommens als der Alleinstehende. Der „Familienernährer“ habe zuletzt über 88,6 Prozent seines Einkommens verfügt, damit komme er auch im internationalen Vergleich recht gut weg, „während der deutsche Single unter einer Spitzenabgabenlast leidet“, kommentiert die FAZ. Die volkswirtschaftliche Abgabenlast sei noch höher, weil bei ihr neben den Sozialabgaben nicht nur Lohnsteuer und Soli, sondern sämtliche Steuern berücksichtigt würden, fügt die Zeitung erklärend hinzu.

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Doris Droste
Doris Droste
Leiterin Abteilung Presse, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

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