Brückeneffekt

Vom „Brückeneffekt“ wird gesprochen, wenn ein Arbeitsuchender in der Zeitarbeit eine Anstellung bekommt, so den Wiedereinstieg ins Berufsleben schafft und dann später in einem anderen Unternehmen außerhalb der Zeitarbeit , eine Arbeitsstelle findet, aber nicht direkt vom Einsatzbetrieb übernommen wird. Diesen Brückeneffekt weisen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit nach. Danach ist rund ein Viertel (24 Prozent) der aus Arbeitslosigkeit kommenden Zeitarbeitnehmer nach 12 Monaten in eine andere sozialversicherungspflichtige Arbeit gewechselt, profitiert also vom Brückeneffekt der Zeitarbeit (Quelle: Methodenbericht „Beschäftigungsaufnahmen von Arbeitslosen nach Wirtschaftszweigen und Nachhaltigkeit“ der Bundesagentur für Arbeit, 2013).

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