09.09.2021 | Folgen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt und Digitalisierung als Kernthemen

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf den weltweiten Arbeitsmarkt standen im Fokus der digitalen World Employment Conference 2021 vom 6. bis 8. September unter dem Motto "Steering a labour market in transformation". Die Redner waren sich auf der dreitägigen Veranstaltung der World Employment Confederation (WEC) in ihren Grundaussagen darin einig, dass es nicht nur in der Arbeitswelt kein Zurück zur alten Normalität geben werde, die vor der Corona-Krise herrschte. Verstärkt würde der Umbruch zudem durch die rasant forcierte Digitalisierung in Folge der Pandemie. 

Diese Entwicklung hin zu einer "neuen Normalität" führe für die Wirtschaft und die Unternehmen insgesamt zu mehr Unsicherheit und Volatilität. So würden auf dem Arbeitsmarkt Qualifizierungen deutlich schneller veralten als früher, wodurch eine ständige Erweiterung der Fähigkeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch Weiterbildungen von größter Bedeutung seien. Unternehmen wiederum, so machte es der führende Technologiexperte und Unternehmer Peter Hinssen in seiner Keynote deutlich, müssten dabei "Strategien für eine sich verändernde Welt entwickeln und brauchen Robustheit und Belastbarkeit, um die Herausforderungen durch die Digitalisierung nutzen zu können." Einig waren sich die Teilnehmer dabei darin, dass die Zeitarbeit auch und gerade in Krisenzeiten ein entscheidendes Instrument ist, um Menschen weltweit aus der Arbeitslosigkeit zu führen und in langfristige Beschäftigung zu bringen.

Wichtiger Bestandteil der World Employment Conference 2021 waren neben den verschiedenen thematischen Vorträgen auch Diskussionen zwischen Personaldienstleistern und Verbänden aus der ganzen Welt. Dabei brachte sich der BAP, der als einziger deutscher Verband Mitglied bei WEC ist, intensiv ein.

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