Welche Beschränkungen gelten für Zeitarbeiter aus dem nichteuropäischen Ausland?

Eine weitere Beschränkung besteht für Zeitarbeitnehmer aus dem nichteuropäischen Ausland: Die für eine Tätigkeit in Deutschland grundsätzlich erforderliche Arbeitserlaubnis ist nämlich gemäß § 39, 40 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) zu versagen, wenn der Ausländer als Zeitarbeitnehmer tätig werden möchte. Hat ein Ausländer bereits einen Aufenthaltstitel mit Arbeitserlaubnis inne, kann er jedoch auch in der Zeitarbeitsbranche tätig werden.

Die Beschränkung der Zeitarbeit im Werkverkehr ist entfallen.

Bürger aus Rumänien und Bulgarien genießen seit dem 01.01.2014 die unbeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Die für kroatische Staatsbürger geltenden Beschränkungen für eine Beschäftigung in Deutschland gelten seit 01.07.2015 nicht mehr. Auch für sie gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Sie brauchen daher nicht mehr – wie bis zum 30.06.2015 - grundsätzlich eine "Arbeitsgenehmigung EU" bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der BA zu beantragen, um hierzulande in abhängiger Beschäftigung arbeiten zu dürfen.

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