09.01.2017 | Exporte sowie Herstellung im Produzierenden Gewerbe legten im November 2016 zu

BAP Nachricht des Tages

Im November vergangenen Jahres erhöhte sich die Ausfuhr von Waren in Deutschland um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig stieg auch die Produktion im Produzierenden Gewerbe preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Zu diesen Ergebnissen kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung vorläufiger Ergebnisse.

Während die Herstellung von Investitionsgütern im November 2016 um 0,1 Prozent rückläufig war, legte der Behörde zufolge die Industrieproduktion in Deutschland um 0,4 Prozent zu. "Innerhalb der Industrie nahm die Produktion von Vorleistungsgütern um 0,9 % zu, die Produktion von Konsumgütern um 0,3 %", schreiben die Statistiker. "Außerhalb der Industrie lag die Energieerzeugung im November 2016 um 0,4 % niedriger als im Oktober 2016, die Bauproduktion stieg um 1,5 %", heißt es weiter beim Statistischen Bundesamt.

Neben den gestiegenen Ausfuhren im November 2016 erhöhte sich auch die Einfuhr von Waren um 4,5 Prozent gegenüber November 2015, wie die Behörde weiter mitteilte. Insgesamt wurden in dem Monat Waren im Wert von 108,5 Milliarden Euro exportiert und im Wert von 85,8 Milliarden Euro importiert – laut Statistischem Bundesamt der "jeweils höchste bisher gemessene Monatswert". Dabei erhöhten sich die Exporte in die Europäische Union (EU) um 4,3 Prozent und die Importe aus diesen um 4,8 Prozent. Außerdem stieg die Ausfuhr an Waren in die Länder, die nicht zur EU gehören, um 7,6 Prozent und Importe aus diesen um 3,9 Prozent.

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