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BAP Tarifvertrag 2012

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§ 12 Arbeitsversäumnis/Freistellung § 12.1 Ist der Mitarbeiter durch Krankheit oder sonstige unvorher- sehbare Ereignisse an der Arbeitsleistung verhindert, so hat er dem Arbeitgeber dies unverzüglich, möglichst fernmünd- lich, mitzuteilen und dabei die Arbeitsunfähigkeit bzw. ande- re Gründe und die voraussichtliche Dauer seiner Verhinderung anzugeben. Dieselbe Verpflichtung besteht, wenn die Ver- hinderung länger andauert, als dem Arbeitgeber bereits mit- geteilt. Bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit ist der Mitarbeiter gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 Entgeltfortzahlungsgesetz verpflich- tet, dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer einzu- reichen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärzt- lichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert die Arbeits- unfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, so ist der Mitarbeiter verpflichtet, erneut eine ärztliche Beschei- nigung vorzulegen. Bei krankheitsbedingter Arbeitsverhinde- rung ist der Beginn der Wiederaufnahme der Tätigkeit dem Arbeitgeber möglichst frühzeitig, spätestens jedoch 1 Arbeits- tag vor Wiederaufnahme mitzuteilen. § 12.2 Der Mitarbeiter darf bei vorhersehbaren Ereignissen nur mit vorheriger Zustimmung des Arbeitgebers der Arbeit fernblei- ben. § 12.3 Bei folgenden Ereignissen, die auf einen regelmäßigen Arbeits- tag des Mitarbeiters fallen, wird bezahlte Freistellung gewährt: a) beim Tod naher Angehöriger Ehegatten, Kinder, Eltern sowie des eingetragenen Lebens- partners: 2 Tage Geschwister, Schwiegereltern: 1 Tag b) bei eigener Eheschließung, Eintragung der eigenen Lebens- partnerschaft sowie bei Niederkunft der Ehefrau bzw. der eingetragenen Lebenspartnerin: 1 Tag 13 BZA/DGB-Tarifverträge:ManteltarifvertraGZEITARBEIT

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