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BAP Tarifvertrag 2012

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Bei Ausscheiden innerhalb der ersten sechs Monate des Beste- hens des Beschäftigungsverhältnisses erwirbt der Arbeitneh- mer einen Urlaubsanspruch gemäß §§ 3 und 5 Bundesurlaubs- gesetz. Verteilt sich die individuelle regelmäßige wöchentliche Arbeits- zeit des Mitarbeiters auf mehr oder weniger als fünf Arbeits- tage in der Woche, erhöht oder vermindert sich der Urlaub entsprechend. Fällt ein Feiertag in den Urlaub des Mitarbeiters, richtet sich die Frage, ob dieser nicht als Urlaubstag zu rechnen ist, nach dem Feiertagsrecht des Sitzes des Arbeitgebers; wird der Einsatz beim Kunden­unternehmen zum Zwecke des Urlaubs unterbrochen, richtet sich dies nach dem Feiertagsrecht des Arbeitsortes. Im Ein- und Austrittsjahr hat der Mitarbeiter gegen den Arbeit- geber Anspruch auf so viele Zwölftel des ihm zustehenden Urlaubs, als er volle Monate bei ihm beschäftigt war. Ein Urlaubsanspruch besteht insoweit nicht, als dem Mitarbei- ter für das Urlaubsjahr bereits von einem anderen Arbeitgeber Urlaub gewährt oder abgegolten worden ist. Der Mitarbeiter hat eine entsprechende Bescheinigung des vorherigen Arbeit- gebers vorzulegen. § 11.3 Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht gewährt werden, so ist er abzugelten. § 11.4 Bei der Urlaubsplanung sind bereits feststehende Kunden- betriebseinsätze zu berücksichtigen. Bereits genehmigte Urlaubstage stehen für Kundenbetriebseinsätze nicht zur Verfügung. § 11.5 Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses ist der Urlaubs- anspruch während der Kündigungsfrist zu gewähren und zu nehmen. Besteht die Möglichkeit hierzu nicht, ist er inso- weit abzugelten. § 11.6 Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Bundesurlaubs- gesetzes. 12 BZA/DGB-Tarifverträge:ManteltarifvertraGZEITARBEIT

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