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BAP Tarifvertrag 2012

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Entscheidend für die Frage, ob Feiertagsarbeit vorliegt, ist das Feiertagsrecht des Arbeitsortes. Die Höhe des Zuschlags für Sonntags- und Feiertagsarbeit richtet sich nach den Zuschlagsregelungen des Kundenbetrie­ bes. Sie beträgt höchstens 50 % des jeweiligen tariflichen Stundenentgelts nach §§ 2 bis 4 des Entgelttarifvertrages für Sonntagsarbeit und höchstens 100 % für Feiertagsarbeit sowie für Arbeit an Heiligabend und Silvester nach 14.00 Uhr. § 7.4 Treffen mehrere der vorgenannten Zuschläge zusammen, ist nur der jeweils höchste zu zahlen. § 8 Einsatzregelungen § 8.1 Soweit dem Mitarbeiter Aufgaben im Kundenbetrieb übertra- gen sind, unterliegt er dem Direktionsrecht des Kundenbe- triebes. Das allgemeine Direktionsrecht des Arbeitgebers bleibt hiervon unberührt. § 8.2 Der Mitarbeiter ist verpflichtet, auf Anordnung des Arbeit- gebers an wechselnden Einsatzorten tätig zu werden. Beschränkende Regelungen bedürfen der ausdrücklichen vertraglichen Vereinbarung. Der Mitarbeiter hat Anspruch auf eine Einsatzmeldung mit den wesentlichen Inhalten seines Einsatzes im Kundenbetrieb. § 8.3 Sofern für den einfachen Weg außerhalb der Arbeitszeit von der Niederlassung/Geschäftsstelle zum Einsatzort beim Kun- denbetrieb mehr als 1,5 Stunden bei Benutzung des zeitlich günstigsten öffentlichen Verkehrsmittels auf­gewendet werden müssen, erhält der Mitarbeiter die über 1,5 Stunden hinaus- gehende Wegezeit je Hin- und Rückweg mit den tarif­lichen Entgelten nach §§ 2 bis 4 des Entgelttarifvertrages bezahlt, sofern er diese Wegezeit tatsächlich aufgewandt hat. § 8.4 Beträgt der zeitliche Aufwand für die Wegezeit im Sinne von § 8.3 mehr als 2Stunden, hat der Mitarbeiter Anspruch auf Über- nahme von Übernachtungskosten nach folgender Maßgabe: Das Zeitarbeitsunternehmen übernimmt grundsätzlich die Organisation der Unterbringung und die Kosten in voller Höhe. 9 BZA/DGB-Tarifverträge:ManteltarifvertraGZEITARBEIT

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