26.07.2022 | „Die Chance zur Fachkräftesicherung mit Hilfe der Personaldienstleister darf die Bundesregierung nicht erneut vertun“

BAP-Präsident Sebastian Lazay
BAP-Präsident Sebastian Lazay | © Steffen Jänicke/BAP

Mit Blick auf den aktuellen Arbeits- und Fachkräftemangel wollen Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Einwanderung vereinfachen. Bis zum Herbst soll dazu ein Migrationspaket geschnürt werden. In der aktuellen Debatte darüber fehlt jedoch eine wichtige Komponente: Die Erlaubnis, Zeitarbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland zu beschäftigen. Der VDMA und die BDA kritisieren das. Der Maschinenbauverband äußerte sich daher dazu in einem Brief an die beiden Bundesministerien, den das Handelsblatt am 25. Juli 2022 veröffentlichte.

Der BAP begrüßt diese Einschätzung und Verbandspräsident Sebastian Lazay erklärte gegenüber dem Handelsblatt: "Angesichts des aktuellen Arbeits- und Fachkräftemangels kommt das angekündigte Migrationspaket für Oktober gerade noch rechtzeitig. Für eine erfolgreiche Erwerbsmigration vermisse ich jedoch darin schmerzlich die Erlaubnis für die Zeitarbeit, qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten zu rekrutieren und zu beschäftigen. Nicht erst seit Inkrafttreten des Fachkräfteeinwanderungsgesetz‘ 2020 setzt sich der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister dafür ein, dass das Verbot für die Zeitarbeit fällt. Die Chance zur nachhaltigen Fachkräftesicherung mit Hilfe der Personaldienstleister mit internationalen Recruiting-Erfahrungen liegt genau jetzt auf dem Tisch und darf von der Bundesregierung nicht erneut vertan werden!"

Zur vollständigen Pressemitteilung des VDMA