Berlin: "Round Table on Tour" beim BAP

Redaktion von "Arbeit und Arbeitsrecht" richtet Round Table in der Geschäftsstelle des BAP aus

 

Rechtliche Hürden beim Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete und Drittstaatler

 
Die Zeitarbeitsarbeitsbranche leistet einen entscheidenden Beitrag zur Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt: Mehr als 25.000 Schutzsuchende aus den acht wichtigsten nichteuropäischen Asylherkunftsländern haben zwischen Juni 2017 und Mai 2018 eine Anstellung bei einem Personaldienstleister gefunden. Somit nahm fast jeder Dritte der insgesamt 84.300 Geflüchteten eine Beschäftigung in der Zeitarbeit auf.

Doch mit diesem Erfolgsmodell könnte bald Schluss sein: Im August 2019 läuft eine zeitlich befristete Regelung der Beschäftigungsverordnung aus, die es insbesondere in Gebieten mit unterdurchschnittlicher Arbeitslosenquote ermöglicht, Asylbewerber und Geduldete ohne Vorrangprüfung und somit auch in der Zeitarbeit zu beschäftigen. Weitere Hürde für die Personaldienstleistungsbranche: Eine Erstbeschäftigung in der Zeitarbeit ist für ausländische Arbeitskräfte aus Drittstaaten ohne Asyl- oder Fluchthintergrund – bis auf wenige Ausnahmen – grundsätzlich nicht möglich. Wie können diese Szenarien verbessert und das geplante Fachkräftezuwanderungsgesetz sinnvoll für Unternehmen und Geflüchtete ausgestaltet werden?

Dazu diskutieren am 14.02.2019 von 11:00 bis ca. 13:00 vier ausgewiesenen Experten in der BAP-Geschäftsstelle in Berlin:

  • Johannes Vogel MdB, arbeitsmarktpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag,
  • Raimund Becker, Vorstand der BA,
  • Sebastian Lazay, BAP-Präsident und Geschäftsführer der Extra-Personalservice GmbH und
  • Christiane Brose, BAP-Justiziarin.

Im Anschluss an das Expertengespräch bietet sich die Möglichkeit zum Networking. Vor Ort ist die Teilnehmerzahl auf 35 begrenzt. Anmeldungen sind bis zum 31.01.2019 unter aua.redaktion@hussberlin.de möglich.

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