Zeitarbeit: Eine Chance für die Generation 50 plus

Auch für Menschen über 50 Jahren bietet Zeitarbeit die Chance, zurück in ein geregeltes Berufsleben zu finden. Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet aktuell in seiner Online-Ausgabe über eine Industriekauffrau, die genau diese Erfahrung gemacht hat.  

Durch „Personalabbau, Outsourcing, Fusion und Rationalisierung“ hätte Marietta Elbers (der Name wurde von der Redaktion des „Hamburger Abendblatts“ geändert) ihre Arbeitsstelle bei verschiedenen Unternehmen immer wieder verloren, schreibt die Zeitung.  Über einen Personalvermittler sei dann zunächst der Berufseinstieg als Redaktionsassistentin bei einem Hamburger Verlag erneut geglückt, es folgten noch Einsätze als Fremdsprachensekretärin der Geschäftsleitung sowie als Teamassistentin bei einem Elektronikunternehmen. Aktuell sei sie seit dem 2. Juni 2014 – nach einer erneuten Bewerbungsphase – als Sachbearbeiterin im Bereich Finance und Accounting tätig. Geholfen habe dabei erneut die Zeitarbeit, so das „Hamburger Abendblatt“. In ihrem neuen Job macht Elbers gute Erfahrungen: „Ich werde von den Kollegen sorgfältig eingearbeitet, die Kontakte zu Großhändlern im Ausland sind spannend, und ich kann meine Englischkenntnisse nutzen“, sagt sie gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“.

Im Artikel kommt auch Volker Enkerts, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP), zu Wort. Zeitarbeit sei auch für Ältere eine „gute Gelegenheit, wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen“, sagt Enkerts und betont, dass Zeitarbeit auch anderen Gruppen, die es ansonsten schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, Chancen bietet. Belegt wird dies im Artikel durch Zahlen der Bundesagentur für Arbeit aus dem Jahr 2013, die auch dem BAP vorliegen: Demnach waren 65 Prozent der neu eingestellten Zeitarbeitnehmer vorher ohne Arbeit, acht Prozent sogar länger als ein Jahr und zehn Prozent ohne jegliche Berufserfahrung. Keinen Berufsabschluss haben 29 Prozent aller Zeitarbeitnehmer – doppelt so viele wie auf dem Gesamtarbeitsmarkt (13 Prozent).

Der komplette Artikel kann auf der Online-Seite des Hamburger Abendblatts eingesehen werden. In einem Interview mit der Zeitung spricht BAP-Präsident Volker Enkerts noch über andere relevante Aspekte der Personaldienstleistungsbranche – beispielsweise darüber, woran Kandidaten erkennen können, dass ein Zeitarbeitsunternehmen seriös arbeitet.


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Ulrike Heine
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Mehrmals im Jahr veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) exklusiv für den BAP Zahlen zur Zeitarbeit in Deutschland.