Zahl der offenen Stellen in Deutschland auf Zweijahreshoch geklettert

Die Zahl der offenen Stellen ist auf ein Zweijahreshoch gestiegen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ auf ihrer Internetseite faz.net. So habe es allein im ersten Quartal dieses Jahres gut 1,1 Millionen zu besetzende Stellen gegeben. Die Zeitung beruft sich in ihrem Artikel auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gründe für die vielen offenen Stellen seien unter anderem der milde Winter und viele Aufträge der Industrie.

Auf der der FAZ-Interseite ist auch eine Graphik zu finden, die einen Überblick über die einzelnen Branchen liefert, in denen es offenbar besonders viele Stellenausschreibungen gibt. Den Angaben zufolge waren demnach im ersten Quartal 2014 in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen 159.600 Stellen ausgeschrieben. Es folgt der Bereich Handel sowie Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen mit 137.500 Stellen. An dritter Stelle liegt das Gesundheits- und Sozialwesen mit 85.800 Stellen, auf dem vierten, fünften und sechsen Platz liegen die Bereiche Baugewerbe (70.900 Stellen), Gastgewerbe (64.500 Stellen) und Maschinenbau, Elektrotechnik, Fahrzeuge (40.800 Stellen).  Den vorletzten Platz belegt der Bereich Verkehr und Lagerei mit 29.900 Stellen, den Abschluss bildet der Wirtschaftszweig Information und Kommunikation mit 24.600 Stellen.

Wie es im FAZ-Artikel weiter heißt, dürfen sich Jobsucher in den kommenden zwölf Monaten berechtigte Hoffnungen machen. Denn die Chancen, einen Arbeitsplatz zu finden, seien „gut“. „So erwarte in der jüngsten Umfrage jeder vierte befragte Betrieb einen Beschäftigungsanstieg“, schreibt die Zeitung. „Nur etwa jeder zehnte Betrieb gehe von einem Jobverlust im eigenen Unternehmen aus“. Besonders optimistisch seien unter anderem Unternehmer in der Informations- und Kommunikationsbranche, im Auto- und Maschinenbau, aber auch in der Zeitarbeit.




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Ulrike Heine
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Mehrmals im Jahr veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) exklusiv für den BAP Zahlen zur Zeitarbeit in Deutschland.