Verbraucherpreise: Im Februar stabil

Die Verbraucherpreise in Deutschland stagnierten zuletzt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, blieben diese im Februar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert. Die Entwicklung der Preise hat auch Einfluss auf die Inflationsrate, die im Februar auf 0,0 Prozent fiel. Im Januar lag sie noch bei 0,5 Prozent. Zugleich legten die Lebenshaltungskosten leicht um 0,4 Prozent zu. Mit diesen Ergebnissen bestätigt die Behörde erste Schätzungen vom Februar.

Die schwache Inflationsrate lässt sich der Behörde zufolge vor allem auf die niedrigen Energiepreise zurückführen, die in den vergangenen Monaten sogar noch stärker zurückgingen. Diese lagen im Februar 2016 „insgesamt deutlich unter dem Vorjahresniveau (− 8,5 %)“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes. Vor allem Heizöl (mit einem Minus von 33,6 Prozent) als auch Kraftstoffe (mit einem Minus von 11,0 Prozent) „verbilligten“ sich demnach. Aber auch die Preise für alle anderen Energieprodukte lagen „weiterhin unter dem Vorjahresniveau“. Die Inflationsrate würde daher „mit + 0,9 Prozent deutlich höher“ ausfallen, rechnete man die Energiepreise heraus.

„Gemessen an der Gesamtteuerung erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen insgesamt im Februar 2016 gegenüber Februar 2015 überdurchschnittlich um 0,9 %“, heißt es weiter beim Statistischen Bundesamt. Gleichzeitig stiegen die Preise für Nahrungsmittel um 0,8 Prozent. Hier verteuerten sich insbesondere die Kosten für Obst (um 5,8 Prozent), Fisch und Fischwaren (um 2,7 Prozent) sowie Gemüse (um 1,7 Prozent). Rückläufig waren hingegen die Preise für Molkereiprodukte, die um 3,9 Prozent zurückgingen. „Die Preise für Waren insgesamt sanken im Februar 2016 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 %, maßgeblich bestimmt durch den Preisrückgang der Energie“, fasst die Behörde die Entwicklungen zusammen.

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Ulrike Heine
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