Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe steigt – Produktion im produzierenden Gewerbe geht deutlich zurück

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe im Dezember 2015 einen um 1,8 Prozent höheren Umsatz als im Vormonat November. Die Herstellung im Produzierenden Gewerbe musste im gleichen Zeitraum jedoch einen spürbaren Rückgang von 1,2 Prozent hinnehmen.

Insbesondere die Industrieproduktion lag preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,1 Produzent niedriger als im November 2015. „Innerhalb der Industrie nahm die Produktion von Investitionsgütern um 2,6 % und die Produktion von Konsumgütern um 1,4 % ab“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes. Auch in den Bereichen außerhalb der Industrie sank die Herstellung. So wurden in der Energieerzeugung sogar ein Minus von 3,0 Prozent und in der Bauproduktion von 0,2 Prozent verzeichnet. „Zum Jahresende 2015 durchlief die Industrieproduktion eine Durststrecke. Angesichts der verbesserten Auftragseingänge im Jahresschlussquartal dürften die Unternehmen ihre Produktion zu Jahresbeginn wieder etwas ausweiten“, kommentiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Zahlen.

Positiv sind dagegen die vorläufigen Ergebnisse für das Verarbeitende Gewerbe. Sowohl beim Inlandsumsatz wurde ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent erzielt wie auch beim Auslandsumsatz von 1,8 Prozent. Hierbei differenziert das Statistische Bundesamt zwischen dem Umsatz in der Eurozone, der sich um 0,6 Prozent erhöhte, sowie diesen im übrigen Ausland, der sogar um 2,7 Prozent stieg. „Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige gab es mit + 4,6 % den stärksten Umsatzzuwachs bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen. Im Dezember 2015 stieg in dieser Branche der Inlandsumsatz um 1,1 %, der Auslandsumsatz um 7,0 %“, erklärt die Behörde weiter. Bei der Herstellung elektronischer Ausrüstungen war der Umsatz jedoch um 1,2 Prozent rückläufig.

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Ulrike Heine
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