Statistisches Bundesamt: Verarbeitendes Gewerbe verzeichnete mehr Auftragseingänge

Im November 2015 sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Ermittlung vorläufiger Ergebnisse bekanntgibt. Der „Welt“ zufolge rechneten von Bloomberg befragte Ökonomen lediglich mit einem Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Monat Oktober, in dem ein Zuwachs von 1,7 Prozent erzielt wurde.

„Nach der rückläufigen Entwicklung der Auftragseingänge im dritten Quartal festigt sich der Eindruck einer verhaltenen Belebung der Nachfrage im Verarbeitenden Gewerbe. Die Stimmungsindikatoren der Industrie senden ebenfalls positive Signale“, heißt es dazu in einer Meldung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Für den Zuwachs war vor allem die starke Nachfrage aus dem Binnenmarkt verantwortlich, die dem Statistischen Bundesamt zufolge um 2,6 Prozent höher lag als im Vormonat. Das Plus bei den Auslandsaufträgen fiel dagegen mit 0,6 Prozent um einiges geringer aus. „Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts“ schrumpften Bestellungen aus der Euro-Zone um 0,5 Prozent „während die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland um 1,4 % gegenüber Oktober 2015 anstiegen“, teilen die Statistiker mit. Damit waren die Auftragseingänge für einen November „leicht unterdurchschnittlich“, resümiert das Bundeswirtschaftsministerium.

Besonders gefragt waren Vorleistungsgüter, deren Auftragseingang im November des vergangenen Jahres um 4,8 Prozent höher lag als im Oktober 2015. „Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es hingegen einen Rückgang von 0,1 % und im Bereich der Konsumgüter von 2,4 %“, schreibt das Statistische Bundesamt weiter.

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