BAP-Mitgliedsunternehmen vertritt Branche bei Podiumsdiskussion in der Landesvertretung Baden-Württemberg

v.l.n.r.: Dr. Stefan Wolf (Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall), Bernd Rath (Geschäftsführer des BAP-Mitgliedsunternehmens BERA), Moderatorin Thamara Antony (ARD), Roman Zitzelsberger (Bezirksleiter IG Metall Baden-Württemberg), Thorben Albrecht (Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Peter Friedrich (Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg) Foto: Christoph Buddee

Im Rahmen einer Podiumsveranstaltung in der Baden-Württemberger Landesvertretung in Berlin mit dem Titel „Gestatten, Ordnung auf dem Arbeitsmarkt“ diskutierte Bernd Rath, Geschäftsführer des BAP-Mitgliedsunternehmens BERA GmbH, mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft über die geplanten Gesetzesvorhaben der großen Koalition zur Zeitarbeit und die Zukunftsaussichten der Branche.

Im Gespräch mit Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten in Baden-Württemberg, Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Dr. Stefan Wolf, Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall, und Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall in Baden-Württemberg, vertrat Rath den Standpunkt der Zeitarbeitsbranche. Das BMAS hatte im November letzten Jahres einen Diskussionsentwurf vorgelegt, der über die Vereinbarung von Union und SPD zur Zeitarbeit hinausging. „Liest man zwischen den Zeilen des Entwurfs, umfasst die in vielen Fällen bereits umgesetzte Gleichbezahlung von Leiharbeitskräften auch das sogenannte ‚Equal Treatment‘, also die Gleichstellung auf Ebene aller Sachbezüge. Dies ist für unsere Branche nicht umsetzbar“, kommentiert BERA-Geschäftsführer Rath diesen Entwurf.

Trotz unterschiedlicher Einschätzungen zur Zeitarbeitsbranche waren sich die Teilnehmer angesichts der fortschreitenden Digitalisierung einig, dass flexible Möglichkeiten am Arbeitsmarkt in den kommenden Jahren von immer größerer Bedeutung sein werden. In diesem Zusammenhang betonte Rath, dass gerade die Zeitarbeit oftmals unbefristete Arbeitsverhältnisse biete, die „zu absolut fairen Konditionen“ ausgehandelt wurden. Wie die Beteiligten abschließend resümierten, wird Zeitarbeit auch in Zukunft ein notwendiges Instrument am Arbeitsmarkt sein.

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Ulrike Heine
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Mehrmals im Jahr veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) exklusiv für den BAP aktuelle Zahlen zur Zeitarbeit in Deutschland. Die Ausgaben finden Sie hier.