BAP-Mitgliedsunternehmen beteiligen sich an Berliner Jobbörse für Flüchtlinge

Auf der bislang wohl größten „Jobbörse für geflüchtete Menschen“ trafen arbeitssuchende Flüchtlinge auf potenzielle Arbeitgeber deutscher Unternehmen. Die Resonanz war groß: Mehr als 4.000 Zuwanderer besuchten die Jobmesse im Berliner Estrel Hotel am Montag. Die Kelly Services GmbH und Randstad Deutschland, beides Mitglieder im Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP), waren mit einem Stand vertreten und erläuterten Möglichkeiten einer Arbeitsaufnahme in der Zeitarbeit.

211 Unternehmen verschiedener Branchen und Größen folgten der Initiative des Estrel Hotel Berlin, das die Börse zusammen mit der Berliner Wirtschaft ins Leben rief. „Mit der Jobbörse wollen wir den Flüchtlingen Kontakt zu Unternehmen und Bildungsinitiativen vermitteln, um ihnen eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen", sagte Ekkehard Streletzki, Estrel-Eigentümer und Initiator der Jobbörse, im Vorfeld. Um Flüchtlinge erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, sei die Messe „eine wunderbare Ergänzung für die vielen Angebote  von unserer Seite, der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesarbeitsagentur“, bestätigte auch Dilek Kolat, Bürgermeisterin in Berlin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen.

Für die Aussteller war der Besucheransturm mehr als positiv. Dennoch gibt es noch immer Hürden, die eine schnelle Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge verhindern. Dazu zählt neben der Sprachbarriere auch die Qualifikation. Zudem ist es bislang nur hochqualifizierten Flüchtlingen und denjenigen mit Kenntnissen in sogenannten Mangelberufen gestattet, bereits nach 15 Monaten in der Zeitarbeit Fuß zu fassen. Der BAP spricht sich bereits seit längerem dafür aus, das Zeitarbeitsverbot für Drittenstaatenangehörige abzuschaffen (BAP berichtete).

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Ulrike Heine
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Mehrmals im Jahr veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) exklusiv für den BAP Zahlen zur Zeitarbeit in Deutschland.