Anteil der Zeitarbeitnehmer in Deutschland

Quote seit fünf Jahren auf konstant niedrigem Wert

Die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland bewegt sich seit fünf Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau. Das ergeben Daten der Bundesagentur für Arbeit zur Zeitarbeit und zum Gesamtarbeitsmarkt. Demnach lag der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Erwerbstätigen im zweiten Quartal 2008 im Durchschnitt bei 1,9 Prozent und im zweiten Quartal 2013 bei 2,0 Prozent. Zwei Jahre zuvor, im zweiten Quartal 2011, betrug der Wert 2,2 Prozent. Auch der Anteil der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Zeitarbeitnehmer an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten verzeichnet keine besonderen Ausschläge nach oben oder nach unten: 2008 betrug die Durchschnittsquote 2,5 Prozent,  2011 2,8 Prozent und 2013 2,5 Prozent – gemessen jeweils für das zweite Quartal.

„Die Werte bestätigen: Von ausufernder Zeitarbeit und der Verdrängung von Stammbelegschaften in Betrieben kann nun wirklich keine Rede sein“, sagt Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP). „Dieses Bild, das immer wieder in der Öffentlichkeit von unserer Branche gezeichnet wird, ist schlichtweg falsch. Die Zahlen zeigen vielmehr, dass Zeitarbeit zwar eine dauerhafte Konstante auf dem Arbeitsmarkt ist, aber dies auf einem geringem Niveau. Forderungen, die Zeitarbeit einzuschränken, machen angesichts dieser Daten wenig Sinn, zumal es die Zeitarbeit ist, die viele Menschen aus der Arbeitslosigkeit holt und jungen Leuten wichtige erste Berufserfahrung ermöglicht.“

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Ulrike Heine
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Mehrmals im Jahr veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) exklusiv für den BAP Zahlen zur Zeitarbeit in Deutschland.