Deutsche Wirtschaft fordert von Regierung Richtungswechsel

In einem gemeinsamen Appell an die Bundesregierung haben die Vorsitzenden der wichtigsten Industrie- und Arbeitgeberverbände die große Koalition zu einem Richtungswechsel in der Wirtschaftspolitik aufgefordert. Das berichtet „Bild“ unter Berufung auf ein Manifest, das von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), vom  Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und den Branchenverbänden Metall, Chemie und Automobilindustrie in Zusammenarbeit mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft getragen wird.

Demnach sei der bisherige Kurs der großen Koalition „bestimmt von Regulierung, Bürokratie, Anspruchsdenken und immer neuen Umverteilungsplänen“, zitiert die Zeitung aus dem Text unter dem Titel „Das Deutschland-Prinzip - Was uns stark macht“. Konkret gehe es den Verbandschefs um die Verbesserung der Infrastruktur, die Erleichterung von Investitionen und deren Umsetzung, um qualifizierte Zuwanderung und höhere Investitionen in die Bildung.

Rainer Dulger, Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, sprach sich für den Abbau von Investitionshemmnissen und für eine Förderung qualifizierter Zuwanderung aus und forderte die Bundesregierung auf, ihre Pläne für zusätzliche Arbeitsmarktregulierung zu stoppen. Ulrich Grillo, Präsident des BDI, forderte die konsequente Umsetzung der Pläne für das Freihandelsabkommen TTIP: „Wenn wir den transatlantischen Wirtschaftsraum nicht stärken, werden sich Amerika und Asien anderen Regionen der Welt zuwenden - zum Schaden Deutschlands und Europas“, so Grillo gegenüber „Bild“.

Im Namen der BDA forderte dessen Präsident Ingo Kramer die Politik auf, am Prinzip der Tarifeinheit festzuhalten.

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