Lünendonk-Studie: Rekrutierung ist wichtigstes Investitionsthema für Personaldienstleister

Laut der kürzlich veröffentlichten Lünendonk-Studie 2017 „Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungsunternehmen in Deutschland“ stieg das Marktvolumen der Zeitarbeit 2016 bezogen auf den Umsatz um 6,0 Prozent auf 32,2 Milliarden Euro.  Durchschnittlich konnten die führenden 25 Personaldienstleister ihre Umsätze um 6,5 Prozent steigern. Für das Jahr 2017 erwarten die Top 25 Anbieter ein Umsatzwachstum von 2,8 Prozent. Aufgrund der Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes gehen die befragten Zeitarbeitsunternehme davon aus, dass die Zahl der Zeitarbeitnehmer ab 2018 um durchschnittlich 5,8 Prozent zurückgeht. Daher soll das Marktwachstum 2018 nur 1,5 Prozent betragen.

An erster Stelle der wichtigsten Investitionsfelder für Personaldienstleister steht das Thema „Rekrutierung“. Demnach wollen 65,3 Prozent der Unternehmen „sehr viel“ in die Rekrutierung investieren, „weil der Kandidatenmarkt angesichts der geringen Arbeitslosigkeit sehr eng ist“, erklärt Hartmut Luerßen, Partner der Lünendonk-Studie. Ansatzpunkte für die Verbesserung des Rekrutierungserfolgs sehen die Personaldienstleister sowohl auf der Ebene der Rekrutierungskanäle, der internen Abläufe zwischen Rekrutierung und Vertrieb, der eingesetzten Software (Digitalisierungsgrad) sowie der Qualifikation der internen Mitarbeiter. Die Digitalisierung und die digitale Transformation ist ebenfalls ein sehr wichtiges Investitionsfeld für Personaldienstleister.

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