Eurostat: Erwerbstätigkeit steigt im Euroraum und in der Europäischen Union

Sowohl im Euroraum mit 19 Mitgliedsstaaten als auch in der Europäischen Union (EU) mit 28 Mitgliedern erhöhte sich die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2017 um jeweils 0,4 Prozent. Der gleiche Wert wurde bereits im Vorquartal erreicht. Deutschland erzielte einen Zuwachs in Höhe von 0,5 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt das statistische Amt der EU, Eurostat.

Im gleichen Zeitraum verzeichnete die Behörde gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal ein Plus bei der Beschäftigung, die im Euroraum um 1,5 Prozent und in der EU um 1,4 Prozent zulegte. Nach Angaben von Eurostat gab es im ersten Quartal insgesamt 234,2 Millionen erwerbstätige Männer und Frauen, wovon 154,8 Millionen auf den Euroraum entfielen. „Dies sind die höchsten Werte, die jemals in der EU28 und im Euroraum verzeichnet wurden“, teilt die Behörde mit. Am stärksten wuchsen im Euroraum und in der EU die freiberuflichen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, gefolgt vom Baugewerbe.

Weiterhin untersuchte Eurostat, wie sich das Beschäftigungswachstum in den einzelnen Mitgliedsstaaten verhält. Die höchsten Wachstumsraten gegenüber dem Vorquartal gab es demnach zwischen Januar und März 2017 in Estland (+2,8 Prozent), Malta (+1,7 Prozent), Schweden (+1,2 Prozent) und Irland (1,1 Prozent). In Deutschland legte die Wachstumsrate bei der Erwerbstätigkeit um 0,5 Prozent zu. In Lettland (-1,9 Prozent), Rumänien (-1,2 Prozent), Kroatien (-0,6 Prozent) und Litauen (-0,5 Prozent) verzeichnete die Behörde dagegen Rückgänge.

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