Eurostat: Arbeitskosten in Deutschland liegen im oberen Mittelfeld

Die durchschnittlichen Arbeitskosten in der Europäischen Union (EU) wiesen im vergangenen Jahr ein großes Gefälle auf. Die Spanne lag nach Angaben von Eurostat, der Statistikbehörde der EU, zwischen 4,40 Euro je Arbeitsstunde in Bulgarien und 42 Euro in Dänemark. Deutschland bekleidet mit 33 Euro pro geleistete Arbeitsstunde den achten Platz in der Erhebung.

In der EU mit 28 Mitgliedsstaaten beliefen sich die Arbeitskosten 2016 im Durchschnitt auf 25,40 Euro und im Euroraum mit 19 Mitgliedsländern auf 29,80 Euro. Die niedrigsten Arbeitskosten je Stunde  wurden dabei neben Bulgarien in „Rumänien (5,5 €), Litauen (7,3 €), Lettland (7,5 €), Ungarn (8,3 €) und Polen (8,6€) verzeichnet und die höchsten in Dänemark (42,0 €), Belgien (39,2 €), Schweden (38,0 €), Luxemburg (36,6 €) und Frankreich (35,6 €)“, erläutert die Behörde. Die Grundlage zur Ermittlung der jeweiligen Arbeitskosten bilden Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten wie Sozialbeiträge der Arbeitgeber.

Im Vergleich zu 2015 erfasste Eurostat im vergangenen Jahr weiterhin einen Anstieg der Arbeitskosten je Stunde um 1,6 Prozent in der EU sowie um 1,4 Prozent im Euroraum. Die höchsten Anstiege wiesen die baltischen Länder Litauen (+7,5 Prozent), Lettland (+6,4 Prozent) und Estland (+5,6 Prozent) auf. „Der einzige Rückgang wurde in Italien (-0,8 %) registriert, während die Arbeitskosten pro Stunde in Malta (+0,0%), den Niederlanden (+0,1%) und Belgien (+0,2%) nahezu unverändert blieben“, schreiben die Statistiker weiter.

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