Arbeitskosten in Deutschland legen um 2,5 Prozent zu

Die Arbeitskosten je geleisteter Arbeitsstunde sind im ersten Quartal 2017 kalenderbereinigt um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Vergleich zum Vorquartal betrug die Zunahme saison- und kalenderbereinigt 0,5 Prozent. „Die Arbeitskosten setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen. Die Kosten für Bruttoverdienste erhöhten sich im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum ersten Quartal 2016 kalenderbereinigt um 1,9 Prozent, die Lohnnebenkosten stiegen um 4,5 Prozent“, heißt es auf der Internetseite der Behörde.

Während sich die Arbeitsstunde in Deutschland um 2,5 Prozent verteuerte, lag der durchschnittliche Anstieg der Arbeitskosten auf EU-Ebene bei 1,6 Prozent. „Deutschland lag damit das sechste Jahr in Folge über dem EU-Durchschnitt“, schreiben die Statistiker. In Frankreich, der zweitgrößten Volkswirtschaft innerhalb der Europäischen Union (EU), war der Zuwachs bei den Arbeitskosten mit 1,5 Prozent deutlich geringer als in Deutschland. In Rumänien (+13,1 Prozent), Bulgarien (+ 7,9 Prozent) und Litauen (+ 7,5 Prozent) wurden die höchsten Wachstumsraten verzeichnet. „Unverändert“ blieben die Arbeitskosten dagegen in Belgien, Malta (jeweils + 0,2 Prozent) und Spanien (+ 0,3 Prozent).

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